Industriespionage

Treten Firmeninterna nach außen,  kann es sich um Zufall handeln. Wesentlich wahrscheinlicher ist es aber, dass es sich um bewusste Industriespionage (Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen) handelt. Laut der Ausgabe 22/04/2012 von Spiegel Online, ist fast die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland von Industriespionage betroffen. Eine durchaus beängstigende Zahl, bedenkt man zudem, dass die Angriffe längst nicht mehr nur aus China oder Russland stammen. Auch einheimische Konkurrenzunternehmen greifen zu immer drastischeren Methoden, um an Daten von Mitbewerbern zu gelangen. Industriespionage erfolgt nur zum Teil durch illegalen Zugriff Dritter auf EDV Systeme. Weitaus öfter sind Mitarbeiter aus den eigenen Reihen, diejenigen, die vertrauliche Daten wie z.B. Ausschreibungsunterlagen gegen Bezahlung an die Konkurrenz weiterreichen. Geldgier ist nur ein Aspekt, der Mitarbeiter zu Spitzeln macht. Auch unzufriedene Mitarbeiter stellen oftmals eine Gefahrenquelle dar.

Tatsächlich werden Schäden durch Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen zu 58% von eigenen Mitarbeitern verursacht. Betroffen sind hierbei nicht nur Großkonzerne, sondern auch mittelständische- und sogar Kleinunternehmen.  Experten schätzen die Schäden, die durch Industriespionage verursacht werden, auf etwa 5-10 Milliarden Euro jährlich.

Es ist keine Frage, dass es jedem Unternehmen zu raten ist, sich vor Industriespionage zu schützen und bei einem bestehenden Verdacht des Verrats von Betriebsgeheimnissen, den  verantwortlichen Mitarbeiter ausfindig zu machen und durch Vorlage stichhaltiger Beweise zur Rechenschaft zu ziehen.

Sowohl für die Präventionsarbeit als auch für die Überführung korrupter Mitarbeiter empfiehlt es sich, eine Wirtschaftsdetektei zu engagieren, die auf Industriespionage spezialisiert ist. Eine seriöse auf Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen spezialisierte Detektei wird einen Detektiv unauffällig in das Unternehmen einschleusen, der innerhalb kurzer Zeit die Schwachstellen im Unternehmen aufdecken wird. Im Vordergrund wird die Aufdeckung von bereits identifizierten Schadensfällen stehen sowie eine eingehende Untersuchung von Sachverhalten und Vorkommnissen, die Geheimnisverrat und Betriebsspionage annehmen lassen. Sämtliche Daten und Fakten werden akribisch dokumentiert und gerichtsverwertbare Beweise gesichert.

Eine qualifizierte Wirtschafsdetektei hat große Erfahrung im Umgang mit Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und ist demnach auch qualifizierter Ansprechpartner bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten zur Prävention. Hier wird nicht nur festgelegt, wie vertrauliche Daten aufbewahrt, weitergegeben und versendet werden, sondern auch eine Regelung zu Datenvernichtung erstellt. Auch die Einrichtung eines Videoüberwachungssystems, die das Firmengebäude vor dem Eindringen Unbefugter schützt, kann Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts zur Prävention von Industriespionage sein.